Chronik des BSC-Spielberg 1922 e.V.

1922 - 1972

Als im Jahre 1922 einige Spielberger Bürger beim gemütichen Beisammensein den Entschluss fassten, einen Fußballclub zu gründen, um sich dem damals noch recht verpönten Fußballsport zu widmen, ahnten sie sicherlich noch nicht, welcher Beliebtheit sich diese Sportart im Laufe der Jahre erfreuen sollte und dass sie zu einem echten Volkssport werden würde, wie dies heute der Fall ist.

Die Gründer des Vereins waren:

Jakob Werth, Konrad Eckert, Wilhelm Wies, Otto Wies, Wilhelm Werth, Heinrich Werth, Philipp Zimmer, Heinrich Eckert (Meerholz), Heinrich Eckert, Heinrich Nagelschmidt, Jean Gleis, Wilhelm Lein, Konrad Nagelschmidt, Heinrich Kirchner. Hauptinitator war Jakob Werth, der auch die Ämter des 1. Vorsitzenden und des Spielausschußvorsitzenden übernommen hatte. Er leitete den Verein bis 1928.

Der BSC Spielberg wurde nicht gleich in den Hess. Fußballverband aufgenommen, sondern spielte zuerst in einem sogenannten "Freien Verband" gegen Mannschaften wie Ffm.-Rumpenheim, Ffm.-Fechenheim, Obertshausen usw. Hier wurden keine Punktspiele im heutigen Sinne ausgetragen, sondern die Spiele und Spieltermine wurden von den Vereinen unter sich vereinbart. Durch Theaterspiele und Tombolaverlosungen hatte man sich soviel Geld zusammengespielt, dass man wenigstens die Trikots und Bälle kaufen konnte. Die Fußballschuhe mussten sich die Spieler selbst kaufen. Die erste Arbeit nach der Gründung war der Bau eines Sportplatzes in Eigenhilfe, dessen Gelände nach viel Mühe und Schwierigkeiten an der Stelle bereitgestellt wurde, an der er sich heute noch befindet.

Im Jahre 1924 ist der BSC dann dem Hess. Fußballverband beigetreten. Man hatte nun so viele fußballbegeisterte Männer gefunden, dass mit einer 1., 2. und einer Jugendmannschaft gespielt werden konnte. Der BSC belegte in dieser Zeit immer einen guten Mittelfeldplatz.

Im Jahre 1932 - 1933, während der großen Arbeitslosigkeit, wurde der Spielbetrieb eingestellt und erst wieder 1947, nach dem 2. Weltkrieg, aufgenommen.

Der neue Vorstand setzte sich zusammen:
1. Vorsitzender: Heinrich Kirchner
2. Vorsitzender: Heinrich Löwer
Schriftführer: Heinrich Nagelschmidt
Kassierer: Heinrich Protzmann

Spielausschuss: Karl Müller, Fritz Schwarz, Heinrich Werth, Karl Reifschneider, Hans Kraus

Hier ist von einem besonderem Verdienst von Heinrich Kirchner und Fritz Werth zu berichten, denen es in dieser schwierigen Zeit (d. sog. Fuggelzeit) durch Lebensmittelsammlungen gelang, 26 Paar Fußballschuhe und eine komplette Fußballausrüstung für die ganze Mannschaft zu besorgen.

 

 

 

Gruppenmeister 1952

In der Folgezeit wurde dann ein immer besserer Fußball gespielt, bis man im Jahre 1952 als Meister der Gruppe 1 um die Kreismeisterschaft spielte.

Der Verein spielte dann noch ungefähr 2 - 3 Jahre weiter, musste dann aber wegen Spielermangels den aktiven Fußballsport einstellen und hat erst im Jahre 1963 den Spielbetrieb wieder aufgenommen.

 

 

 

Hier war es hauptsächlich der Initiative der Jugend zu verdanken, dass der BSC Spielberg in seiner heutigen Form und Größe besteht.

Der neue Vorstand setzte sich zusammen:

1.Vorsitzender: ErwinChriste
2. Vorsitzender: Horst Morkel
Kassierer: Wilhelm Nagelschmidt
Schriftführer: Gerhard Kreppenhofer
Spielausschuss: B. Saewe, E. Schröder, E. Maxeiner
Kassierer: Wilhelm Nagelschmidt Schriftführer: Gerhard Kreppenhofer Spielausschuss: B. Saewe, E. Schröder, E. Maxeiner

Die A - Jugend spielte in der Runde 1964/65 vorerst alleine, die Seniorenmannschaft nahm dann ein Jahr später den Spielbetrieb auf.

In dieser Zeit fand man die 1. Mannschaft des BSC meist am Tabellenende. Durch die hereinwachsenden Jugendspieler wurde dann aber der Tabellenplatz und das Spielniveau erheblich verbessert. Im Jahre 1966 wurde das erste Pokalturnier veranstaltet, und somit eine zusätzliche finanzielle Einnahmequelle erschlossen, ohne die der BSC nicht lebensfähig gewesen wäre.

 

 

1972 -1992:


Nachdem die ersten 50 Jahre des BSC in relativ ruhigem Fahrwasser verliefen sollten die kommenden 20 Jahre für den Verein jede Menge Neuerungen bescheren.
Da das naturgewachsene Gras des Sportplatzes 'Auf der Heustoppel" nicht mehr zeitgemäß war, wurde '73 begonnen einen neuen Platz zu bauen, der dann 5 Jahre später seiner Bestimmung übergeben wurde. In mühevoller Kleinarbeit wurde die neue Grasnarbe durch Bewässerung unserer Freiwilligen Feuerwehr am Leben gehalten.

Um diesen wasser- und stromlosen Zustand zu beenden, wurde mit Hilfe der Fa. Preussag ein Versorgungsgraben für Wasser, Strom und Telefon vorn Dorfrand zu dem ca. 1 km entfernten Platz hergestellt.
Nur durch die tatkräftige Mithilfe der Vereinsmitgliedern konnten die Kosten für den neuen Platz gering gehalten werden.

Sportlich war in den Jahren'73 -'79 noch nicht allzuviel los. Verschiedene Trainer (Kretschmer, Wolf, Dippel, Kauer, Ehmer) versuchten das Spielniveau des BSC zu heben. Es sprangen aber jeweils nur 5. und 6. Plätze in der B-Klasse heraus.

Der damalige 1. Vors. Erwin Christe trat 1976 nach 13-jähriger Amtszeit zurück. Es wurde Gerhard Kreppenhofer als Nachfolger gewählt, der dieses Amt  16 Jahren begleitete. Ebenfalls in diesem Jahr wurde die Damengymnastikgruppe gegründet.

Vereinsausflüge nach Berlin, Paris, Wien, Amsterdam und Rupholding wurden durchgeführt, und als Saisonabschluss waren die Zeltlager der Seniorenmannschaften in Lohrhaupten oder am Gederner See Gang und Gebe.

Die Zeit zwischen den Jahren 1979 und 1988 wurde zu erfolgreichsten und abwechslungsreichsten Zeit des Vereins.

In der Saison 79/80 wurde im Fußballkreis Gelnhausen der BSC erstmals richtig bekannt. Die Seniorenmannschaft wurde Meister der B-Klasse Gelnhausen

Gruppe 1 mit 78:20 Tore und 42:10 Punkte. Mit 5 Punkten vor Mittelgründau bzw. 6 Punkte vor Haitz wurde ungefährdet der 1. Platz erreicht.

Zu den eigenen spielstarken Akteuren gesellten sich Heinz und Helmut Ehmer und Kurt Schweitzer aus Bad Orb. Dazu als Spielertrainer fungierte mit Hansi Dönges ein weiterer erfahrener Spieler. Die Stammelf sah wie folgt aus: Heinz Ehmer, W. Kirchner, H. Hau, 0. Schröder, K. Farr, K. Schweitzer, H. Dönges, N. Maxeiner, W. Saewe, R. Kreppenhofer, Helmut Ehmer, H. Zimmer, G. Kreppenhofer, R. Sommerfeld, H. Farr, R. Jancsy.

 

 

Die erste A-Liga Saison wurde mit Platz 12 abgeschlossen. Maus Gröber war hier unser Spielertrainer, der im nächsten Jahr wieder von Hansi Dönges abgelöst wurde. Aber auch er konnte den Abstieg nicht verhindern. In dieser Zeit wurden die Reihen schon mit einigen auswärtigen Spielern (Schäfer, Wagner, Wichert, Bahlau, Kuhl) aufgefüllt.

Nach dem Abstieg hatte man sich den direkten Wiederaufstieg vorgenommen, was auch prompt in einer eindrucksvollen Weise realisiert wurde.

95:17 Tore und 45:7 Punkte hieß im Sommer 83 die Bilanz. 6 Punkte vor Birstein und 8 Punkte vor Mittelgründau.

Die Mannschaft spielte mit folgenden Spielern:
Heinz Schäfer, U. Kreppenhofer, 0. Schröder, P. Wurst, K. Farr; G. Brugger, P. Koch, N.Maxeiner, B. Löwer; R. Kreppenhofer, W. Saewe, H. Dönges, T. Wichert, G. Kreppenhofer, Trainer: Otto Kauer

Wieder tauchten neue Namen in der Aufstellung auf. P. Wurst, P. Koch, G. Brugger, B. Löwer und U. Kreppenhofer waren eine gute Ergänzung zu dem vorhandenen Kader. 

 

 

Es machte Spaß für den BSC zu spielen, denn auch das mittlerweile fertiggestellte Sportheim (Bauzeit von '81 bis '82) trug zur kameradschaftlichen Atmosphäre bei.

Hierbei sei besonders der 1. Vors. G. Kreppenhofer genannt, der einen nimmermüden Einsatz an den Tag legte und die Anlage "Auf der Heustoppel" zu einem Schmuckstück werden ließ, die seinerzeit Ihresgleichen suchte, und von Rudolf Kreppenhofer immer in sehr gutem Zustand gehalten wurde. Auch war G. Kreppenhofer in der Lage andere für seine Ideen und Ideale zu begeistern und zur Mitarbeit zu bewegen.

In dieser Zeit stellte der Verein mehrere Spieler für Kreisauswahlmannschaften ab. Auch hatte man mit Rainer Kreppenhofer in jenen Tagen einen überdurchschnittlichen Torschützen in seinen Reihen.

0. Schröder, N. Maxeiner und R. Kreppenhofer waren die drei einzigen Spieler die an allen Hoch's und Tief's beteiligt waren.

Die folgende A - Liga Saison wurde mit Platz 11 abgeschlossen, in der Runde 84/85 machte das Abstiegsgespenst wieder in Spielberg " Auf der Platte " halt.

In dieser Saison wurden Otto Kauer und Klaus Schneider gleich zwei Trainer verschlissen - es nutzte aber trotzdem nichts.

Der nächste Anlauf zur A - Liga sollte etwas länger dauern wie beim ersten Mal.

Mittlerweile wurde K-H. Weinel als Spielertrainer verpflichtet. Mit E. Röder, P. Phürer, Th. Ruff und R. Waitz stießen neue Leute in die entstandenen Lücken.

Nachdem 5. Platz 1985/86 wurde im Sommer 1987 eine erneute Meisterschaft gefeiert. Mit 43:9 Punkte und 83:32 Tore gab man in der Saison 86/87 der SG Hesseldorf und der KG Wittgenborn jeweils mit 4 Punkten Rückstand das Nachsehen.

Die damalige Mannschaft sah wie folgt aus:
E. Röder, F. Nagelschmidt, G. Plock, N. Maxeiner, R. Waitz, U. Kreppenhofer, P. Koch, K-H. Weinel, 0. Schröder R. Kreppenhofer, T. Wichert , A. Werth, H. Gerhardt, H. Schwab, H. Schäfer 

 

 

Dies war vorerst das letzte Mal, dass eine Meisterschaft gefeiert werden konnte. Dem direkten Abstieg folgte bis dato kein Aufstieg mehr.

In diesen wohl schönsten und erfolgreichsten BSC-Jahren war schon zu erkennen, dass der Jugendarbeit nicht genug Aufmerksamkeit beigemessen wurde. Denn es schafften nur drei Eigengewächse U. Kreppenhofer, F. Nagelschmidt, B. Löwer den Sprung in die 1. Mannschaft, wobei der eine bereits in frühen Jahren schwerverletzt ausfiel.

Weitere schwere Verletzungen erlitten G. Kirchner (2x), 0, Schröder, H. Schäfer, Ralf Kreppenhofer und R. Farr die jeweils Beinbrüche erlitten.
In den " tollen Jahren" wurden  erstmals 3 Tages Radtouren und Skifreizeiten durchgeführt, die bis zum heutigen Tage auch noch fester Bestandteil im BSC-Jahresprogramm sind.

Mit der Saison 1988/89 konnte Roland Lange aus Wächtersbach als Spielertrainer verpflichtet werden, der auch im 75'ten Jubiläumsjahr diese Funktion noch ausführt.

Über die jeweiligen Endplatzierungen in der B-Klasse 88/89 6. Platz, 89/90 4. Platz, 90/91 2. Platz, 91/92 4.Platz konnte zwar immer ein Platz in der Spitzengruppe erkämpft werden, aber der ganz große Wurf - sprich Aufstieg - wollte nicht mehr gelingen. Lediglich ein Relegationsspiel gegen Brachttal in der Saison 90/91 konnte erreicht werden, das jedoch unglücklich mit 2:3 Toren verloren wurde.

Der fehlende Nachwuchs und die miserablen Trainingsmöglichkeiten in den Wintermonaten waren wohl die Hauptgründe hierfür.

Die letzte Meisterschaft - die Kleine Meisterschaft - bescherte uns in der Saison 89/90 die 2. Mannschaft mit 91:19 Tore und 46:6 Punkte wurde sie mit 8 Punkten Vorsprung vor dem Serienmeister Mittelgründau Gruppensieger.

 

 

 

Die Mannschaft: 0. Reutzel, H. Schäfer, G. Plock, H. Hau, M. Lippert, H. Farr, M. Löwer, Aradon, K.Nagelschmidt, K. Farr, W. Saewe, R. Kreppenhofer, A. Werth, R. Sommerfeld, P. Wurst, U. Usler

An den erreichten sportlichen Erfolgen hat die Arbeit der Vorstandschaft einen nicht unerheblichen Anteil. So war G. Kreppenhofer 29 Jahre im Vorstand des BSC tätig, davon 16 Jahre als 1. Vorsitzender. E. Christe begleitete dieses Amt 13 Jahre, nämlich seit Wiederaufnahme des Spielbetriebs 1963-1976.

Die weiteren Mitglieder des Vorstandes waren: W. Reifschneider, H. Zimmer, A. Wahn, W. Jungert, 0. Biehn, R. Sopper, h. Biehn, R. Sommer, E. Hoebel, H-G. Acker, G. Seifert, G. Kirchner, W. Kirchner, H. Gerhardt, A. Biehn, H. Wies, S. Löwer, H. Schäfer, R. Schröder, R. Kraus, W. Seawe, U. Kreppenhofer, A. Werth, M. Lippert, H. Hensel, G. Werth

Auch die Damengymnastikabteilung zeigte in ihrer Vorstandsarbeit Kontinuität und hatte mit Gerlinde Kreppenhofer, Renate Kirchner, Brigitte Farr und Marion Kreppenhofer nur vier Abteilungsleiter in 16 Jahren. Auftritte bei diversen Wettkampfveranstaltungen, Ausflugsfahrten in die Bergwelt der Alpen und die Aufführung eines Schautanzes bei jedem Großereignis des Vereins standen und stehen immer noch im Mittelpunkt der Abteilungsarbeit.

 

 

 

Das war nun die Story des BSC Spielberg von 1972 bis 1992.


1992 - 2002:

Sportlich konnten in den letzten 20 Jahren keine großen Erfolge erzielt werden. Seit der Trennung der A-Liga Gelnhausen in eine A-Liga und in eine B-Liga, hat es der BSC noch nicht geschafft an das Tor der A-Liga anzuklopfen. Nach langen Jahren mit Belegung guter Vorderer und Mittelfeld-Plätze, ist man nach und nach in den Tabellenkeller abgerutscht. Die fehlende und mangelnde Jungendarbeit zeigt hier seine gnadenlosen Konsequenzen. Heute ist es nur noch möglich mit einer Vielzahl von auswärtigen Spielern den Spielbetrieb einer 1'ten und 2'ten Mannschaft aufrecht zu erhalten.

Von Jahr zu Jahr bestehen neue Hoffnungen, um einen erfolgreichen und schönen Fußball auch in Spielberg wieder anbieten zu können.

Die Kameradschaft und das intakte Vereinsleben ist noch tadellos in Ordnung und macht den BSC-Spielberg, wie schon vor Jahren, zu einen ganz besonderen Verein.

Seit 1995 ist auch eine Damen-Fussball-Mannschaft für den BSC auf Punktejagt. Deren Entstehung erfahren Sie im nachfolgende Abschnitt.


Damenfußball 1995 - 2002

 

 

Begonnen hat alles im Sommer 1995, als die Damengymnastikabteilung ihr 20-jähriges Jubiläum feierte. Zu diesem Anlaß wurde ein Gaudi-Spiel zwischen den Fußballer-Frauen des BSC Spielberg und des SV Breitenborn vereinbart. Alexander Plock hatte sich im Vorfeld hierzu bereit erklärt, den Mädels (Frauen) ein paar Grundzüge des Fußballs beizubringen, so haben diese sechs Wochen vor dem Fest mit dem Training angefangen. Die Trainingseinheiten verliefen sehr locker und lustig und auch die „Zaungäste“ hatten eine Menge Spaß“

Das Gaudi-Spiel im Juni 1995 hat dann sehr viel Spaß gemacht und endete 2:2.

Da das Fußballtraining immer sehr viel Spaß machte, wollte man gerne weitertrainieren und auch -spielen. Schnell war mit Alexander Plock und Holger Gömmer ein Trainer-Gespann gefunden. So wurde erst einmal ein Jahr trainiert und die Grundkenntnisse des Fußballs erlernt.

Im Winter 1995/96 wurde erstmals an der Hallenrunde der Bezirks- und Bezirksoberliga HU/GN teilgenommen, leider nur mit mäßigem Erfolg.

Obwohl zunächst einige Leute im Verein der Gründung einer Frauenfußballmannschaft sehr skeptisch gegenüberstanden hat man die Mannschaft für die Punktspielrunde im Sommer 1996 angemeldet. Noch vor dem ersten Punktspiel wurde ein Pokalspiel bestritten und mit den damals noch in der Landesliga kickenden Neuenhaßlauer Fußballerinnen auch das große Los gezogen - das Spiel wurde mit 25:1 verloren.

In dieser ersten Punktrunde wurde leider nur der letzten Platz belegt. Den ersten Punkt holte man mit einem Unentschieden gegen Udenhain.

In den Jahren danach wurden stetig bessere Tabellenplätze belegt, in der Runde 1999/2000 erreichte man am Ende der Runde sogar einen hervorragenden dritten Platz von insgesamt acht Mannschaften.

Die wohl schwierigste Runde in den nunmehr sieben Jahren hatten man in der Saison 2000/2001 zu bewältigen. Da in unserer Umgegend nur noch fünf Bezirksligamannschaften übriggeblieben waren, wurde die Klasse mit der Bezirkliga Frankfurt zusammengelegt.  Lange und zeitaufwendige Anreisen waren die Folge.

Zum Glück wurde im Jahr 2001/2002 wieder eine Bezirksliga Gelnhausen/Hanau mit nunmehr neun Mannschaften gebildet, die außer Lißberg und der SG Rainrod-Gonterskirchen alle aus dem Altkreis Gelnhausen oder Hanau stammen. So lief die Saison wieder etwas entspannter und alle waren mit Spaß bei der Sache. In dieser Runde belegte der BSC den 7. Platz.

Im Laufe der Zeit haben kamen so einige neue Spielerinnen dazu, jeder kannte irgendwie irgendwo irgendwen der am Frauenfußball interessiert war. Leider haben im Laufe der Zeit auch einige der Spielerinnen durch Verletzungen, Umzug, berufliche oder persönliche Veränderungen den BSC wieder verlassen, so dass man zwischenzeitlich über ca. 50 Spielerpässe verfügt. Von der „ersten Stunde“ sind leider nur noch fünf Spielerinnen übriggeblieben. Auch aus Spielberg selbst sind nur noch fünf Spielerinnen, der Mannschaftskader erstreckt sich über den halben Main-Kinzig-Kreis, die Spielerinnen kommen aus Bieber, Besenkassel, Udenhain, Höchst, Rüdigheim, und sogar aus Münzenberg reist eine Spielerin an. Die Altersspanne der Spielerinnen zieht sich von 18 bis 42 Jahre.

Auch hat man in den sieben Jahren einige Trainer verschlissen, Holger Gömmer verließ den Verein nach zwei Jahren, Alexander Plock hat zwischendurch pausiert und trainiert seit anderthalb Jahren, nun zusammen mit Harold Farr, wieder. Unter anderem wurden übernahmen das Traineramt Kalli Lampmann, Christian Stankiewicz, Gerhard Kreppenhofer, Ulli Kreppenhofer und Kurt Paller.

Auch außerhalb des Fußballplatzes ist unsere Damenmannschaft sehr aktiv. Nach drei Jahren Gerede wurde 1998 endlich ein erstes Zeltlager angetreten. Dieses führte an den Kahler See, wo alle einen Riesenspaß hatten. Im Jahr darauf ging es dann zum Camping nach Gemünden. Im Jahr 2000 bezog man das erstes Trainingslager in Lauterbach. An Pfingsten 2002 nahm man an einem Frauenfußballturnier mit 28 gemeldeten Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Modau teil (Bilder hierzu sind in der Bildergalerie zu finden). Leider war am Ende des 1. Tages das Turnier für unsere BSC-Damen schon wieder vorbei, man belegte den 20. Platz. All diese Unternehmungen haben sehr viel Spaß gemacht und den Teamgeist gefördert.

Einige der Spielerinnen der Damen-Mannschaft sind sogar aktiv im Vorstand tätig und die Damenmannschaft hat auch schon so einige Programm-Highlights zur alljährlichen Weihnachtsfeier beigetragen.